Monday, November 21, 2016

Hobo goes to the UK and Ireland – Back to the UK: Wales und Südengland

Nun sind wir also mit zurückgefährt, und gleich sieht alles anders aus: Die Häuser sind älter und kleiner, die Menschen augenscheinlich ärmer und definitiv fetter, es gibt überall Mülleimer und trotzdem sehen die Städtchen schmutziger aus. Wir rocken mit 2200km mehr von der Fähre und sind nun schon über 6000 km unterwegs! In Pembroke kamen wir nachts um zwei an und suchten dann eine ganze Weile einen Parkplatz irgendwo. Am Ende stehen wir auf einem Restaurantparkplatz, aber es war wirklich das einzige, was zu finden war. Bei unserem Morgenspaziergang erkunden wir das kleine Hafenstädtchen, dass nebst heruntergekommenem allgemeinem Eindruck mit Schildern zur schrecklichen EnviroCrime des Hundehaufenliegenlassens in Erinnerung zu bleiben gedenkt. Lol.
Nach dem Mittagessen brechen wir auf zum Pembroke Coast National Park. Da gibt es tolle Dörfchen und Strecken zum Wandern aber überall ist National Trust und damit für uns kein Wildcamping möglich (Fünf Pfund fürs Parken, und kein Übernachten). Wir chillen ein bisschen in Freshwater East – was für ein herrlicher Name – aber hier gibt’s einen Campingplatz, also wieder zurück, die schnucklige kleine Küstenstraße entlang. Hier gibt es einen kleinen Wald bei Trewent, wo wir uns einfach am Waldeingang abstellen und den Abend damit zubringen, Käuzchen zu lauschen.

Der nächste Tag beschert uns einen herrlichen Waldspaziergang und Mittagsruhe auf einem kleinen Parkplatz am Waldrand 30m von unserem Nachtlager entfernt. Hier können die Racker auch noch toben und keiner stört sich daran, dass wir noch eine weitere Nacht hier verbringen, obwohl wir mit National Trust Waldarbeitern sprechen und ganz viele Leute treffen, die das alle toll finden, dass wir hier Wales erkunden und so naturnah leben. Ganz toll begrüßt fühlen wir uns.

Da es hier so herrliche Waldwege gibt, erkunden wir auch den nächsten Tag noch weiter, verlaufen uns spektakulär (die Wanderkarte der Region liegt gemütlich in Hobo rum) und haben einen ganz herrlichen Tag in der Natur. Der Kleine läuft so wunderbar mit, es ist klasse. Und so bleiben wir einfach noch eine dritte Nacht hier und verkraften so die nächtliche Überfahrt und Rhythmusstörung...

Nun geht es aber weiter. Wir wollen noch an andere Ecken vom Coastal Path, zuerst zurück in Freshwater, durch die Dünen hin, am Strand zurück, mit Bergen von Brombeeren. Die Brombeersaison macht nicht nur Mama und Sohn glücklich, sondern auch der Wuffel kommt auf den Geschmack und beginnt nun, selbständig Brombeeren von Sträuchern abzuäsen. Das erheitert uns sehr. Die Suche nach dem Schlafplatz gestaltet sich allerdings wieder etwas schwieriger, da es hier zahlreiche Zeltplätze und einen Haufen Verbotsschilder gibt. Wir schlagen uns von hübschen Dörfchen zu hübschen Dörfchen durch und haben schließlich Glück in Wiseman's Bridge, wo es zehn Meter oberhalb eines verbotsschildbewährten (No Overnight Parking, No Camping, No Taking Rocks of the Beach. Seriously!) Parkplatzes zwei kleine Stellplätze ohne gibt. Ha! Der Strand ist sehr steinig und die Racker toben sich richtig aus, und wir nehmen ein paar besonders schöne Steine mit. Ätsch.

Da uns langsam aber sicher die Zeit ein wenig ausgeht, beenden wir damit unseren Aufenthalt in dieser herrlichen Region und brechen in den Brecon Beacon National Park auf. Dass wir von Wales nur den Süden sehen werden, ist für mich schon ok, ich war ja erst vor einigen Jahren auf großer Rundfahrt, aber wir spüren schon, dass wir jetzt anfangen müssen, mit unserer Zeit zu haushalten. Das wird sich noch an anderen Stellen bemerkbar machen. Wir suchen uns ein Höhlensystem auf der Karte aus und steuern das an. Leider führt es uns zu einem sogenannten Showcave (Dan yr Ogof), dass sich als riesiger Familien Adventure Park herausstellt, mit Dinosaurierpark, Streichelzoo und vielen anderen Attraktionen, die wir uns natürlich nicht leisten können und auch unserem Naturbedürfnis nicht entsprechen. Aber schon eine Reise wert, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Jedenfalls haben wir Glück und bekommen einen Tipp, wo es weitere Höhlen des Höhlensystems gibt und das ist nur ein bisschen die Straße runter. Dort finden wir auch einen herrlichen Nachtplatz an einem stillgelegten Bahngleis in einem ehemaligen Steinbruch.

Am nächsten Tag erwandern wir die Umgebung und suchen den Höhleneingang, leider erfolglos, weil wir mit Schwangerschaft, Kind und Hund an der Leine (alles voller Schafe) nicht so weit kommen. Wenn ich nicht schwanger wäre, würde ich mich einem der Ausflüge des Caving Club hier vor Ort anschließen, denn das Höhlensystem ist 30 km lang und mich juckt mein Abenteuerknochen. Aber mit dem Bauch nimmt mich doch keiner mit. Das Wetter ist übrigens typisch Wales, viel Regen und dazwischen immer mal wieder gut. Nach der Siesta fahren wir zurück zum Showcave und gehen in den Streichelzoo. Der Kleine rennt als erstes mal auf ein Lama zu „Lama, Lama“. Am schönsten sind die Pferde (Hoppemuh).

In der Nacht beginnt es zu regnen und hört den ganzen Morgen nicht wieder auf. Da wir auch wanderfaul sind, durchqueren wir den Rest der Beacons im trockenen Hobo und beenden damit auch unsere Wales-Tour. Die Städte verschieben wir auf ein andermal, und Natur bei strömenden Regen muss ja auch nicht sein. Und so fahren wir den ganzen Tag entspannt nach Südwestengland in den Exmore National Park. Unterwegs noch mal Shoppen, zur Abwechslung mal im Sainsbury. Die Gegend wird ziemlich trist, aber es gibt viele Pferdeweiden, da hat auch der Kleine was zum Gucken. Der steckt überhaupt die Fahrten ganz gut weg und beschäftigt sich selbst, hört Musik, schaut seine Bücher an. Großartig.
In Exmore wird die Architektur niedlich backsteinig. Reizvoll sind das kleine Dörfchen Dunster mit dem eindrucksvollen Dunster Castle. Das Wetter ist auch wieder besser. Unseren Schlafplatz finden wir in einem schönen Wald mit dem „höchsten Baum Englands“ (Douglas-Fichte, 60m). Da gibt es einen Picknickplatz, Spielplatz, Naturlehrpfad und wir haben eine schöne Zeit. Abendbrot essen wir zur Abwechslung mal draußen, weil es so herrlich nach Wald riecht.

Nach unserer ausgiebigen Waldvormittagsrunde cruisen wir weiter durchs schöne Exmore und hinein nach Dartmoore. Hier haben wir Pech mit unserer Wahl an Straßen, denn links und rechts Gebüsch versperren die Sicht auf die Schönheiten der Natur und es gibt nirgends Parkplätze oder Wandermöglichkeiten. Wir folgen dem ersten Brownsign und finden doch noch ein Nature Reserve, wo wir den Nachmittag unseren Outdoorbedarf decken, schönen Heideblick genießen und wunderschöne weiße Ponys treffen, die sich vom Kleinen ausgiebig streicheln lassen. Der Ranger verrät uns einen Parkplatz hundert Meter weiter, wo wir nachts bleiben können, und so genießen wir den englischen Frühherbst mit wunderbaren Blicken.

Unser zweiter Tag in Dartmoore führt uns zu weiteren Schönheiten. Zum Beispiel erfahren wir, dass die eiszeitlichen Steinformationen auf den Dartmoore-Hügeln „Thor“ heißen und beliebte Ausflugsziele sind. Wir erkunden eines von ihnen und die verrückte Schwangere muss natürlich auch mal raufklettern, obwohl ihr Körper wirklich nicht mehr zum Bouldern geeignet ist. Gegen Nachmittag zieht sogar der berühmte Nebel auf und es ist total abgefahren, wie der plötzlich die Landschaft verschluckt, während zugleich die Sonne als milchige Scheibe darauf hinweist, dass es gerade eben noch spätsommerlich war. Im Nebel treffen wir dann auch auf die berühmten Dartmoore-Ponies, die einfach mal so am Parkplatz rumstehen und sich streicheln lassen. Wunderschön. Wir nächtigen wieder auf unserem vorherigen Parkplatz, weil der schön wind- und blickgeschützt ist.

Nach einer abschließenden Tour durch Dartmoore beschließen wir, die Südtour abzukürzen und auf die Region Cornwall zu verzichten. Das ist zwar schade, denn das steht nun schon eine Weile auf meiner Liste, aber es sind einfach doch recht viele zusätzliche Kilometer dafür, dass wir sagen können, ja, wir waren auch noch zwei Tage in Cornwall. Es ist einfach nicht mehr genug Zeit, wenn wir halbwegs entspannt zur Fähre kommen wollen, denn es wartet Mitte Oktober noch ein Gig auf mich und der möchte auch noch vorbereitet werden.
Also gen Osten, es beginnt die Heimfahrt. Wir gönnen uns eine kleine irre Verfahrung durchs erstaunlich hübsche, studentische Exeter und halten uns entlang der Devonshire Coastal Route nach Dorset. Rollende grüne Hügel, kleine Dörfchen mit weißen, reeddachgedeckten Häuschen und herrlichen Namen wie Newton Poppleford. Wir suchen einen Supermarkt und kommen dabei nach Lyme Regis, und finden eine wunderschönes kleines Küstenstädtchen mit herrlichem Strand, Jane-Austen-Assoziationen und Fossilienfunden. Da verbringen wir einen wunderbaren Tag am Strand, treffen junge Familien mit Kindern, die gar nicht von uns lassen wollen. Wir gehen noch schön Essen, Fisch im Fischrestaurant, oh wie fein. Leider ist hier wieder überall „No Overnight Parking“ und so brechen wir nachmittags wieder auf. Die Küste rundrum ist sehr schön, aber es ist in der Tat schwierig, für die Nacht unterzukommen, da es auch überall Zeltplätze gibt. Kurz vor einem Dörfchen namens Swyre werden wir fündig. Ein kleiner Parkplatz mit Strandzugang und ohne Verbotsschilder. Wir erleben einen herrlichen Sonnenuntergang und genießen das Meer.

Nach einem weiteren wunderbaren Vormittag am Meer verlassen wir die Küste gen Wiltshire, der Steinkreisregion. Wir stoppen zunächst in Dorchester, um unsere Vorräte noch einmal aufzufüllen. Da verfolgt uns plötzlich ein Radfahrer. Was ist da los?! Ach, was, wir haben einen Platten? Das haben wir gar nicht bemerkt. Wir suchen eine Seitenstraße und halten an. Da kommt der Radfahrer um die Ecke gebogen und sagt, kommt, ich helfe euch! Es stellt sicher heraus, Robin ist auch Motorhomie und hat seins grad hier in der Werkstatt. Und ein Homie lässt wohl einen anderen nicht im Stich und schwupp die wupp wechseln die Männers den Reifen und alles ist gut. Wahnsinn, was man für Begegnungen hat! A million thanks, Robin, for the experience.
Anschließend besuchen wir den edelsten Tesco, den wir bisher gesehen haben, mit Springbrunnen, begrüntem Parkplatz, Backsteingemäuer und Glockenturm. Siehe Foto. Und dann geht es gen Salisbury, was sehr hübsch daher kommt, grün, mittelalterlich, aber so viel Verkehr hat, dass wir uns eine Besichtigung und selbst eine Durchfahrt sparen. Als wir nach Stonehenge kommen, ist es bereits vier. Wir haben es ja eigentlich nicht so recht auf der Liste, wegen der horrenden Eintrittspreise und so, aber eine endgültige Entscheidung wird uns abgenommen, denn Stonehenge ist dieser Tage Set für Transformers Teil 5 (schon Teil 5!) und daher machen sie um vier zu. Und so fahren wir weiter nach Avebury, Geheimtipp. Denn hier ist ein Dörfchen mitten in einem riesigen Steinkreis! Und wunderschönes Licht haben wir, gewittergrau mit Sonnenuntergang, magisch. Wir finden mit etwas Mühe einen Parkplatz für die Nacht (und ignorieren das No-Camping-Schild) und erkunden dann den Steinkreis bei herrlichstem Lichte, treffen viele nette Menschen und freuen uns über die verzauberte Stimmung – ohne Eintritt. (Gut, als Tourist hätte man eigentlich auf dem National-Trust-Parkplatz parken und zahlen müssen, aber wir haben von Einheimischen die Erlaubnis bekommen, auf dem Einheimischen-Parkplatz stehen zu bleiben. Schon praktisch, mit Babybauch ausm Hobo auszusteigen...). Ein Tag aus Licht.

Der nächste Morgen ist verregnet, aber wir bummeln trotzdem noch ein bisschen durch das Dorf, an Kirche und Guthaus vorbei, so niedlich alles, selbst in grau. Später klart es auf, aber wir sind schon wieder auf dem Weg. Über Swindon geht es zurück nach Süden, wir wollen uns Portsmouth anschauen, als eine der zahlreichen Hafenstädte südlich von London. Aber offenbar haben wir nicht als Einzige diesen Plan und nach einer Stunde im Stadteinwärtsstau drehen wir um und fahren weiter nach East Witherton (Bracklesham Bay). Hier genießen wir wieder Strand und Spielplatz und ignorieren die No-Overnight-Parking-Schilder. Im Süden von London ist es einfach illusorisch, wild campen zu wollen, aber die Saison ist vorbei und wir hoffen – erfolgreich – auf unser Glück.

Es folgt ein wundervoller Spätsommersonnentag und so verbringen wir den Vormittag mit vielen anderen Kindern am Strand. Der Kleine spielt mit allen und ist glücklich. Wir tanken Meer und Wind und Sonne. Aber nun ja, wir haben ja einen Fährtermin, und so müssen wir noch ein wenig Meile gen Osten machen. Eigentlich hatten wir einen Abstecher nach Brighton vor, aber bei dem Wetter und an einem Sonntag vergessen wir das gleich wieder und cruisen durch die schöne Landschaft zum Southern Downs National Park. (Haben wir jetzt eigentlich alle National Parks gesehen?) Unser Ziel heißt Seven Sisters, aber die Parkplätze sind komplett überfüllt und so ziehen wir lieber weiter, hier finden wir keinen Platz für Hobo. Fündig werden wir in East Dean, einem hübschen Städtchen etwas weiter, wo wir einen tollen Spielplatz finden und ganz nette Leute treffen. Da es eine ruhige Straße ist, die auch nur wieder an die Küste zu einem National Trust Naturpark führt, campen wir hier einfach am Straßenrand.

Wir wandern heute im Birling Gap Naturpark. Während hier gestern alles voller Menschen war, haben wir die Kreidefelsen und den Leuchtturmweg heute vormittag mehr oder weniger für uns . Und das bei herrlichstem Wetter. Großbritannien verabschiedet uns echt mit der vollen Verwöhnpackung. Man sieht auch hier die „Seven Sisters“ (so heißen die Kreidefelsen) und der Leuchtturm ist ein sehr schickes Bed & Breakfast („Belle Tout Lighthouse“, 230 Euro pro Nacht) für edle Urlauber, die sich solche Views leisten können. Total schön. Unsere Mittags-Sandwiches genießen wir am Strand, wo mal wieder die Wellen kommen und der Kleine viel Spaß hat.
Dann heißt es wieder Meile machen gen Dover (besonders gut gefallen unterwegs hat uns Hastings) und irgendwo gegen Spätnachmittag einen Schlafplatz finden. Erfolgreich sind wir in St. Mary's Bay, wo wir später am Abend noch einen anderen Camper anlocken, weil die uns von der Straße aus stehen sehen. Das war ein schönes Kennenlernen, leider viel zu kurz, weil wir doch einige Ähnlichkeiten haben. ((Winkewinke, Meike, Steffen und Familie)). Jedenfalls haben wir hier wieder einen schönen Spaziergang entlang des endlosen Stein- und Muschelstrands, dazu mit Entertainment, da wir einem Hubschrauber bei einer Suche oder Wasserungsübung oder, was auch immer das sein sollte, zuschauen durften.

Nach einem kurzen Morgen mit den Nachbarn brechen wir alle gen Dover auf und erkunden die Stadt. Wir haben eine Spätabendsfähre gebucht und können so noch in Ruhe alles anschauen. Dover ist heruntergekommen und trist und sieht nach Crystal-Umschlagsplatz aus. Das Castle ist sehr eindrucksvoll aber mal wieder unbezahlbar (18 Pfund pro Nase!) – Ach, Einschub: viel zu spät, nämlich vor drei Tagen, haben wir erfahren, dass man als Reisender auch eine gar nicht so teuere National-Trust-Mitgliedschaft für befristete Zeit, z.B. drei Monate, abschließen kann, und das gar nicht so teuer gewesen wäre. Damit hätten wir dann alle gemiedenen National-Trust-Sehenswürdigkeiten erkunden können. Nunja, beim nächsten Mal wissen wir es – und so erbummeln wir lieber die Stadt, essen eine letzte Portion FishnChips mit viiiiel Essig und fahren dann zu den White Cliffs of Dover (direkt über dem Fährhafen). Hier verbringen wir einen wunderbaren Nachmittag, spazieren über der Steilküste, beobachten den vollkommen irren Fährverkehr und tausende von Lastern, trinken Cream Tea im Tea Room und spielen und genießen die Sonne. Und abends geht’s dann in den Hafen, wo es heißt, nehmt doch einfach die nächste Fähre, ihr braucht nicht auf die 20 Uhr zu warten, ihr passt auch auf die 18 Uhr mit drauf. Die ist, abgesehen von den Truckern, mehr oder weniger leer, vielleicht 30 Passagiere. Dafür die tollste Spielecke mit tollen Kindern, und der Kleine hat wie ein Irrer getobt und war glücklich.
Unsere Ankunft in Dünkirchen war dann auch kein Problem, wir fanden einen guten Parkplatz hinter einem Supermarkt in Loon Plage – wo witzigerweise auch die Fährtrucker von DFDS nächtigen – und hatten eine ruhige Nacht.

So, das war das Ende der UK. Unsere Heimfahrt (nach ausgiebigem Camembert-Kauf) führt uns durch Belgien mit Übernachtung im Wald direkt hinter der Grenze und anschließend durch die schöne Eifel gen Baden, wo wir eine herrliche Zeit bei unserem wunderbaren Jan verbringen und in die Zivilisation zurückkehren (in einem Bett schlafen, in einer Wanne baden, in einer Küche kochen, einen Fernseher nicht einschalten, wow! Was es alles gibt). Witzigerweise sind wir jetzt alle erkältet, nachdem wir drei Monate im Freien verbracht haben ...
Wir kehren dann noch kurzzeitig ins Camperleben zurück, während ich zugleich einen Workshop unterrichte. Campen auf dem Uniparkplatz in Germersheim, auch eine einzigartige Erfahrung. Nuja und dann gen Heimat. Seit Mitte Oktober steht unser Hobo nun nach 8000km Tour einsam und verlassen, leer geräumt und in Erwartung einiger Reparaturen herum. Er war uns ein treues Schneckenhaus und wir lieben ihn mit all seinen Quirks und Mängeln. Und so sehr zu Hause sein schön ist, vermissen wir ihn schon sehr, und unser Life on the Road.