Monday, October 29, 2007

Life is what happens to you while you're busy making other plans

Da hatte ich also einen Plan vom Ende aller Pläne. Wollte ich mal meinen Kontrollzwang unter Kontrolle kriegen.

Ich hätte es ahnen müssen. Wie um mir zu zeigen, dass eine Lebenseinstellung wie "ich lasse es auf mich zukommen" bedeutet, dass man zulassen muss, dass alles anders kommt, bekam ich wenige Wochen nach dem Entschluss, am 30.12. ohne Rückflugticket nach Neuseeland zu fliegen und von da aus mal weiterzuschauen, eine E-Mail von meiner Alma Mater. Ob ich denn noch immer überlege, eine Doktorarbeit zu schreiben. Ob ich nach wie vor eine Universitätskarriere in Erwägung ziehe. Ob ich mich nicht auf eine gewisse irgendwann demnächst freiwerdende Stelle bewerben möchte. Es ginge irgendwann zwischen SS08 und SS09 los.


Es gibt wahrscheinlich nur wenige Menschen auf der Welt, die sich über ein Jobangebot in einer für sie reizvollen Karriere ärgern. Aber genau das tue ich. Warum denn jetzt ver*** noch mal! Warum nicht in zwei Jahren. Oder meinetwegen drei Tage nach meinem Abflug. Aber wenigstens so, dass mein ungeplanter Lebensplan kontrolliert ablaufen konnte - ah ja, ich erkenne den psychischen Wachstumswert...

Während ich mir also vornahm, ab nächstes Jahr mal wieder etwas zu wachsen, hieß es "Erkenne jetzt, lerne jetzt". Pläne sind Schaum, der im Wind der Zeit verweht. Nun war also eine Entscheidung zu treffen.

Tausche ich sie ein, die Option auf totale Freiheit, auf Alles-hinter-mir-lassen, auf Seemann-werden, auf die-Welt-durchstreifen? Würde ich dies überhaupt tun? Ein Teil von mir träumt davon, vom Raus, vom Anderssein, ach was heißt träumt! verzehrt sich danach! Doch ein anderer Teil ist eben doch ein irgendwie angepasstes, mitteleuropäisches Mädchen mit dem Bedürfnis nach sinnvollen Strukturen. Oh! Der Riss! Durch die Seele!

Aber bedeutet nicht "alles zurücklassen" auch "ALLE zurücklassen"? Habe ich nicht Freunde, eine Familie im engeren und im weiteren Sinne. Habe ich nicht einst eine Liebe für mein Leben gesucht? Und gefunden?

Drei Tage später war die Entscheidung gefallen.

Und auch wenn ich vom großen Jahr Neuseeland plus plus plus erzählt, geschwärmt, geträumt habe - HA! Ende März bin ich wieder da. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge trete ich nun also schon in etwas mehr als vier Wochen die Kurzversion meines großen Projekts an. Und im Moment gerade könnte die Warterei wirklich mal vorbei sein, ich bereite mich nun schon so lange vor ...

T I C K T A C K



STECKT DENN DIE ZEIT IN WACKELPUDDING FEST????!!!







[Titelzitat von John Lennon, Beautiful Boy (Darling Boy) - und, ja, ich weiß, auch dies ist "tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert" aber was will man machen, ich sag ja, ich bin nicht kreativ genug für gescheite Überschriften!]

Tuesday, October 16, 2007

Der Plan vom Ende aller Pläne (zumindest vorläufig)

Dies sind die Hintergründe meiner Reise nach Aotearoa.

Warum gehe ich überhaupt weg? Fernweh. Stetig. Unauslöschbar. Beunruhigend.

Warum nun ausgerechnet Neuseeland? Wie immer ist das Beantworten solcher Fragen zugleich leicht und schwer. Möchte eigentlich am liebsten ein Weltreisender sein, der alle Orte sehen kann. Und während viele meiner Freunde und Bekannten sich aufmachten und herumreisten, wartete ich auf den Moment, da ich das Reisen mit meinem Freund würde teilen können, wartete auf den Moment, zu dem ich genug Geld hätte und unbekümmert würde aufbrechen können, wartete, dass mich jemand fragen würde, ob ich sie/ihn auf einer Asienreise begleiten möchte ...
Ich habe während des Studiums nicht schlecht gelebt, aber ich habe immer nur gejobbt, um das nächste Semester finanzieren zu können, nie genug, um mir ein Aroundtheworld-Ticket leisten zu können. Warum weiß ich heute nicht mehr. Zu faul, zu feige, mich allein aufzumachen, zu unreif. Ich weiß es nicht. Und auf der einen Seite habe ich meine reisenden Bekannten beneidet und auf der anderen Seite träumte ich lieber, statt selbst mich aufzumachen. Asien war mir zu heftig, ganz allein. Australien war mir zu "in". Klar wollte ich wennschondennschon ganz weit weg. Aber jeder fuhr nach Australien, also "wenn dann fahre ich nach Neuseeland". Und so habe ich irgendwie dieses Land jahrelang als Reiseziel in meinem Herzen getragen, während es immer mehr "in" wurde dahin zu reisen, während immer mehr Leute die ich kenne dort waren, habe ich mich darauf gefreut, dort irgendwann ein wenig Zeit zu verbringen. Und dann musste das Studium endlich mal abgeschlossen werden, und dann sollte man direkt nach dem Studium vielleicht arbeiten, damit man im Lebenslauf strebsam und zuverlässig und nicht orientierungslos und freitsheitsdränglerisch aussieht, und dann muss man ja auch erstmal eine Weile arbeiten. Und so nähere ich mich nun dem Ende meines dritten Jahrzehnts, bevor ich mich aufmache, den beinahe zehn Jahre gehüteten Traum in die Tat umzusetzen. Ich gebe natürlich zu, dass ich, obwohl neidisch auf die Weltreiser trotzdem nicht ganz und aussschließlich in Leipzig war, immerhin habe ich es auf ein Jahr in Frankreich und einige kürzere Reisen gebracht, sodass ich von den Million Places zumindest schon mal eine handvoll gesehen habe. Aber das Fernweh ist niemals still.

Nun, ich wollte also mal wieder raus. Auch aus Europa. Aber vielleicht auch irgendwohin, wo der Kulturschock nicht ganz so heftig wird. Und ich meine jetzt Kulturschock auf der Ebene, die dir auch schon in der nächsten Region geschehen können. Und am liebsten natürlich irgendwohin, wo ich bereits die Sprache kenne, so dass ich von Anfang an auch arbeiten kann. Von hier aus kann ich dann immer noch weiterziehen, dahin, wo mir Sprache und Kultur fremd sind. Aber dazu muss ich schon erst einmal herausfinden, ob ich nicht auch mal Heimweh habe, zur Abwechslung vom Fernweh...

Nun war also irgendwie Neuseeland nicht mehr so exotisch im Sinne von "wenige Bekannte waren schon dort", aber doch immer reizvoll auf Grund des Faktes, dass ich streckenmäßig nicht sehr viel weiter weg sein kann von zu Haus als dort, zumindest, solange ich auf diesem Planeten bleibe. (JA! ich nehme das Ticket für die Reise zum Mond!) ("Na, Fernweh, wohin willst du mich jetzt treiben, wenn "ferner" gar nicht geht?!"). Dazu kommt natürlich, dass Neuseeland der Inbegriff von Mittelerde auf Erden wurde, und nachdem ich mich jahrelang nach Lorien träumte, hätte ich jetzt die Möglichkeit, ein Lorienpendant tatsächlich aufsuchen zu können. Zugegebenermaßen belege ich damit das Land mit mehr Fantasie als ihm gut tut, aber ich werde mich sicherlich auch mit dem Realen auseinander setzen und nicht nur den Fantasieort suchen.



Aber nach wie vor stand all dies nur in meinem Kopf. Und dann wurde mir immer mehr klar, dass ich all die Jahre einem recht deutlichen Weg gefolgt bin. Familie - Schulabschluss - Studium direkt danach - vorgesehenes Auslandssemester - Studienabschluss in nicht (hüstel) allzuviel mehr als der Regelstudienzeit - klare Vorstellungen, was ich mit dem Studienabschluss würde machen können - Erste Anstellung als Übersetzerin bei einer Firma, bei der man theoretisch alt werden könnte. Moment mal! Bin ich das?! Ja, es ist war, ich bin ein zielstrebiger, realitätsverwurzelter, karriereinteressierter Bürger. Nein, ich bin auch soviel anderes! Fernweh, Freiheitsdrang, ich muss hier noch mal raus, bevor mich mit dreißig auch noch der Familiensinn und die Sesshaftigkeit überkommen. Und so beschloss ich, dass ich nicht in meiner ersten Anstellung bis ans Ende meiner Tage bleiben würde, dass ich noch anderes ausprobieren müsste, und dass jetzt wohl die vorerst letzte große Gelegenheit zum Aufbruch, zum Weggehen, zum "Auswandern" ist. (Auswandern war für mich schon immer weniger ewig als es wohl für die meisten anderen Deutschsprecher klingt, denn ich kann mir einfach nichts im Leben für länger als eine handvoll Jahre vorstellen. Daher gilt für mich auch das für die nächsten zwei Jahre gedachte Landverlassen als Auswandern.) Als sich dann noch rausstellte dass das Neuseeländische Studi- und Backpackervisum noch bis zu meinem 30. gilt, hieß das Jetzt oder Nie.

Und so habe ich mal online auf der NZ-Immigration-Website einen Visumsantrag gestellt. Und - es haut mich immer noch vom Stuhl: Ohne, dass ich denen irgendwas schicken oder faxen musste (Kontoauszüge, Passkopie ...) hatte ich innerhalb von 24 h ein Visum zum Ausdrucken! Also Job kündigen, ein bisschen AuslandsKKV beantragen, Flug buchen und los gehts.

An diesem Punkt sollten alle meine Pläne enden.

Ok, ich buche noch ein Hostel für die Jetlegwoche. Aber dann will ich einmal in meinem Leben nicht wissen, was ich als nächstes mache. Nicht wissen, ob ich in diesem Beruf bleibe oder mir was ganz anderes suche, nicht wissen, wann ich zurückkomme oder wie ich meinen Liebsten überreden soll, mir nachzukommen, nicht wissen, wohin es mich als nächstes verschlägt.


Einfach alle offen haben...

Sunday, October 7, 2007

TDDE -- Sputnik

Die Erfahrung lehrt, dass die meisten Blogger in den ersten Wochen sehr häufig posten, und dann mit einer schönen Kurve immer seltener. Ich fürchte, dass auch mir dieses Schicksal droht. Daher versuche ich gleich von Anfang an, nicht öfter als einmal wöchentlich dem uninteressierten Publikum meine gedanklichen Ergüsse anzubieten, dann wird der Abfall in der Kurve wenigstens nicht allzu frühzeitig peinlich.
Mir fällt gerade auf: So ein Blog ist ganz schön egozentrisch. Ich fühle mich schon immer ein wenig schuldig, wenn ich Tagebuch schreibe, aber nun biete ich dieses endlose Kreisen um meine eigenen Gedanken auch noch der Öffentlichkeit an. Ich bin noch nicht wirklich überzeugt, ob das eine gute Sache ist oder nicht. Natürlich dreht sich in Wahrheit jeder um sich, aber muss ich das auch noch in ein öffentlichen Forum tun?

Bevor ich darauf eine Antwort gefunden habe, kann ich auch veröffentlichen, was ich die letzten Tage so zusammengetippt habe:

Ich habe in dieser Woche über die Bedeutung unseres Nationalfeiertags nachgedacht. Auf der einen Seite bin ich kein Anhänger des Nationalstaats als solchem, andererseits weiß ich, dass der Mensch Identifkationspunkte mit einer InGroup haben muss, und Abgrenzungspunkte gegen eine OutGroup. Natürlich dürfen "wir Deutschen" und so weiter, ich muss den Gedanken nicht ausführen, es ist klar worauf er hinausgeht. Aber gerade für mich als Ossi, der ich immer mal wieder für einige Zeit "im Westen" gewohnt habe, ist die Vereinigung ein wichtiges Thema, und es wundert mich sehr, dass der Feiertag für das Privatleben der meisten Menschen, von denen ich es mitbekommen habe, keine weitere Rolle spielt. Dritter Oktober heißt, Politiker halten viele tolle Reden, die sich keiner außer Politiker (und Journalisten) ausgiebig anhört. Dritter Oktober heißt, wichtige Menschen klopfen sich selbst und ihren Genossen für ihre großartige Leistung bei der Wiedervereinigung auf die Schulter. Dann kommt ein Bruch und dahinter die "normalen" Menschen (ich spreche jetzt mal von der sozialen Ebene auf der ich mich (mit meiner beschränkten Wahrnehmungsfähigkeit) auskenne): Dritter Oktober heißt, "da muss ich nicht arbeiten" "da kann ich erledigen was ich sonst nicht schaffe" "da kann ich ausruhen" "da haben die Läden zu und ich muss am Vortag einkaufen" "da können wir uns mal auf einen Kaffee treffen". Wohlgemerkt, dies ist wertfrei gemeint, das gleiche denke auch ich. Aber da mir in meiner egozentrischen Welt die Wende soviele Möglichkeiten eröffnet hat, sollte ich mich nicht ein bisschen mehr freuen? Sollten wir nicht doch diesen positiven Weg (mit all seinen negativen Seiten) als einen Identifikationspunkt nutzen? Aber wie?
Paraden Umzüge Fahnen - schüttel
Für FamilienBBQ ist das Wetter wohl meistens nicht gut genug um diese Jahreszeit. Aber ein bisschen mehr Volksfest? Nicht dass ich ein erklärter Volksfestfan wäre, im Gegenteil, aber für die Gesellschaft böten viele kleine Feste in vielen Orten am dritten Oktober die Möglichkeit eines Gemeinschaftserlebnisses. Und dies fehlt diesem Datum meiner Ansicht nach vollkommen. Aber erwarte jetzt bitte niemand irgendwas von mir! Ich bin nur beobachtender Kommentierer (der Schwachpunkt dieser Position ist mir übrigens durchaus bewusst).

Persönlich habe ich übrigens dieses Jahr zum TDDE an einem Spielenachmittag teilgenommen, bei dem keine Rolle spielte, dass ein Wessi und drei Ossis im Westen zusammensaßen. Denn GEMEINSAM haben wir den einen Ring zerstört. ;-)


Diese Woche war übrigens noch ein "Feiertag". 50jähriges Sputnik-Jubiläum. Ich schätze mal, für die meisten Leute bedeutet das etwas anderes als für mich (garnichts?). Die technologische Leistung wurde mir erst als Erwachsener klar und die politischen Implikationen habe ich erst in dieser Woche ganz erfasst (Deutschlandfunk sei Dank). In meiner Kindheit aber war Sputnik ein lustiger kleiner putziger Roboter der munter um unseren Planeten kreiste. Es gab viele Kinderlieder und -geschichten (falls jemand Texte parat hat, gerne hier posten!), Comics (oder das DDR-Äquivalent zu Comics) und Bilder. Vielleicht liegt das auch am Namen, aber Sputnik hatte einen enormen Niedlichkeitsfaktor. Daher Technologie und Politik hin oder her: Prost, kleiner Sputnik!

Bis bald
SusieQ

Zitat des Tages: The World never stops unmaking what the world never stops making.
But who says the world has to make sense?

(David Mitchell: Black Swan Green)


P.S. Ich suche noch nach einer schönen Überschrift für den Blog. Bin aber von meinen Arbeitstiteln wenig überzeugt, daher ist das Feld weiterhin leer.
Ist euch schon mal aufgefallen, wie viele tolle Sprüche die meisten Leute als Motto/Überschrift in ihren Selbstdarstellungen throughout the Web haben? Wenn man all diese Weisheiten zusammenzählt - und dabei selbst noch die schlimmsten Allgemeinplätze weglässt - müsste man beinahe davon ausgehen, dass die Menschheit einen Riesensatz nach vorn gemacht hat und wir schon bald das Zeitalter von Frieden, Vernunft, Sternenflotte erreichen werden, wahrscheinlich noch in dieser meiner kurzen Lebensspanne.

Monday, October 1, 2007

Tach auch

Das Schreiben ist eine der schwersten Beschäftigungen, der ich je nachgegangen bin. Ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis meiner Anstrengungen, war es nie, konnte nie eine Verbesserung oder Entwicklung feststellen.
Dies ist der erste Grund, der gegen einen Blog von mir spricht.

Viele meiner Freunde mussten in den letzten Jahren erfahren, dass es schwer ist, mit mir über Distanz hinweg Kontakt zu halten. Vor allem, weil ich mit dem Briefeschreiben (und dabei meine ich natürlich auch und vor allem die elektronische Kommunikation) nicht wirklich hinterherkomme. Mir fehlt dabei das wahre Teilhaben am Leben der Anderen, es ist so indirekt.

Ein Grund, nicht das E-Mail-Problem auf die (jaja, nicht mehr ganz so) neue Komm-Form des Blogs zu übertragen.

Faultier das ich bin nehme ich mir oft nicht die Zeit, meinen eigenen Freizeitbeschäftigungen nachzugehen.
Wiederum ein Fakt, der mich vom Bloggen abhalten sollte.

Nun fahre ich jedoch bald ans andere Ende der Welt und wurde von vielen Menschen gebeten, regelmäßig Bericht zu erstatten. Es musste also ein Blog her. Und wenn soviele Argumente gegen etwas sprechen, dann bin ich natürlich die erste, die es trotzdem tut, "nugraderstrecht", wie Mutti mich gern liebevoll nannte. Nun sollte das hier also vor allem meine Reisenotizen erfassen und mir 500 Mails gleichen Inhalts ersparen. Aber dann dachte ich mir, wenn schon bloggen, ohne Schreibenzukönnen, ohne Briefeschreiberzusein, ohne Zeitzuhaben, dann doch gleich richtig.
Und so fange ich denn schon mal an. Und werde einer von den Tausenden und Abertausenden täglich mit achsowichtigen Gedanken und Erfahrungen das Web 2.0 vollmüllenden Bloggern. Hurra!

Abschließend eine Erläuterung zur Namensgebung: Als ich einen Reiseblog schreiben wollte, sollte dieser "Sue goes Aotearoa" heißen, aber dann war mir das thematisch zu eingeschränkt. Leider funktioniert meine Kreativität nicht auf Befehl (also, ähm, nie), daher wähle ich als Namen für diese meine Verkörperung im Netz das Wort SIM (entnommen bei Tad Williams für die Verkörperung einer Person im Otherland), verwende es zugleich als Akronym für "SIM in Motion", denn das ist was ich bin, eine Suchende, manchmal Getriebene, in Bewegung Seiende (Allgemeinplatzalarm: Denn alles ist im Fluss). Und all ihr schlauen Sprachler und Informatiker und sonstigen schlauen Leute seht es schon, ein Akronym das, sich selbst im Namen tragend, eine - oh Ausbund an egomaner Re-Kreativität (Hofstadter lässt grüßen) - endlose Schleife bildet, die sich um sich selber dreht, und sich doch immer nur um mich dreht denn im innersten Kern steht das S dann doch für:
Eure Susann/Susie/Sue

P.S.: Ich hoffe, ihr seid Fans der Verschachtelung, einer Syntaxtechnik, für die die deutsche Sprache großartige Möglichkeiten bietet...