Naja, nun kommt der traurigste Blogeintrag. Es war ja klar, das irgendwann ein Ende kommen musste. Aber trotzdem. Ich will ja gar nicht heim. Ich will ja nie aufhoeren zu reisen.
Will nicht will nicht will nicht.
Ja, ok, ich bin 29. Also benehm ich mich erwachsen. Alles geht zu ende, man muss aufhoeren wenns am schoensten ist usw. blablabla.
Also:
Zum Abschluss haben wir noch mal drei Hosteltage eingelegt. Ich hab mir grad doch noch ne Erkaeltung eingefangen, und so machen wir in diesen drei Tagen nicht viel, ausser meine Abreise vorbereiten. James behaelt Putu erstmal, dann hat er ein Haus, ich krieg ihn wegen der Marktlage eh nicht los - und ich weiss das er in Haenden eines ihn liebenden und total verrueckten Menschen ist. Daher hab ich das Auto auf ihn ueberschrieben. Und dann mussten wir alles ausraeumen und sortieren und packen. Und mit ein bisschen faulenzen und Muffins backen - und dem Ostersonntag mit Schokobergen im Bett - waren die drei Tage dann ratzfatz vorbei. Das Hostel war uebrigens richtig schoen (Chesterstreet Backpackers), Fotos kommen halt wie immer spaeter.
Nach dem Osterfruehstueck haben wir ausgecheckt und sind wieder in den Park gefahren, wo wir in der spaetsommerlichen Ostersonne (so schraeg) lagen und schliefen, und so taten als waere es einfach nur ein weiterer Tag und nicht das Ende unserer Reise. Zum Glueck bin ich wie ueblich diejenige die weiterzieht, ich find ja zurueckbleiben viel schlimmer, auch wenn Abschied von beiden Seiten wehtut. Abends sind wir raus zum Flughafen gefahren, um ein Plaetzchen fuer die Nacht zu suchen - Qantas ist ja doof genug, keinen Zubringerflug fuer den Morgens-Auckland-Sydney-Flug zu haben, und mein Ticket ist nicht aenderbar und so muss ich also am Ostermontag von Christchurch nach Auckland um am Dienstag zu fliegen. Mist! Und weil ich mich so spaet gekuemmert hab. Doppelmist. Anyway, also Montag frueh um 8 solls losgehen, daher also schlafen am Flughafen in Putu. Ha, aber da ist ja das Antarctic Center direkt um die Ecke - eine letzte Aktivitaet fuer uns. Pinguine, Eisstuerme, Expeditionsinfos - mmh, sollen wir uns fuer nen Sommer auf der Base bewerben? - und viele viele interessante Dinge. Schoen. (Sagt auch der olle Hillary, der hat den Eissturm eroeffnet, und gesagt, der is wie echt. (entschuldigung fuer den schlechten Stil, hab Abschiedsblues)). Naja, und dann wollten wir auch noch mal "Echt-Kiwi-Essen" also sind wir zu McDonalds gefahren, und hatten einen Kiwiburger (nein, der ist weder aus Kiwivogel- noch Kiwimenschen- noch Kiwifruchtfleisch, sondern halt nur anders). Na, und dann haben wir Putu in der Naehe des Flughafens geparkt und geschlafen.
Good Bye, my dear friend James, thank you for the fantastic trip.
Und nun bin ich in Auckland, in einem echt mal ueberhaut nicht so tollen Hostel (Pentlands) aber in nem schoenen Viertel am Maungawhau (Mt. Eden), dem hoechsten Berg Aucklands, ebenfalls ein Vulkan, und ich war den ganzen Tag spazieren und hab noch ein bisschen Sonne gehabt und Auckland von "oben" gesehen. Grad hab ich mir noch ein weiteres traditionelles Kiwimahl gegoennt: Fishn Chips. Jetzt bin ich hier und schreib euch das und morgen in der Frueh kommt ein Shuttle und schafft mich zum Flughafen und dann flieg ich nach Sydney und statt durch Australien zu reisen sitz ich da den ganzen Tag rum und dann kommt ein anderes Flugzeug und bringt mich nach Frankfurt dann komm ich wieder und ihr freut euch alle und ich mich auch auf euch aber ich will nicht weg und warum denn jetzt schon und ueberhaupt und ich hab den Blues und deshalb hoer ich jetzt auf zu schreiben denn in dieser Stimmung leidet bestimmt mein Stil und Neuseeland ist toll und Reisen ist das Beste ueberhaupt und ICH WILL NICHT NACH DEUTSCHLAND ich will weiterreisen weiter weiter immer weiter ...
Monday, March 24, 2008
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